Engagement für die Gastronomie

Politische Herausforderungen und Chancen. Die Zürcher Gastronomie und die kantonale Politik

Quelle «Parlamentsdienste»

Eine Kernaufgabe eines jeden Verbandes stellt die Vertretung der Interessen der jeweiligen Branche auf der jeweiligen politischen Ebene dar. Auch die Gastrobetriebe unserer Mitglieder werden in vielfältiger Weise direkt und indirekt von politischen Entscheiden beeinflusst. Ob es nun verändernde Rechtsgrundlagen, neue Bewilligungspraktiken oder Ausbildungsfragen sind: Alle diese Themenfelder sind politischen Eingriffen unterworfen. Daher hat es sich Gastro Zürich zur Aufgabe gemacht, aktiv die Interessen der Zürcher Gastronomie auch auf politischer Ebene zu verfolgen und unseren Anliegen eine klare Stimme zu geben

Gastrothemen in der Zürcher Politik

Eine Vielzahl von Themen stehen im Mittelpunkt des politischen Engagements von Gastro Zürich. Dazu gehören zum Beispiel die Rahmenbedingungen für den Betrieb von Gastronomiestätten, Hotels, Bars und Clubs wie die wichtigen Rechtsgrundlagen (Gastronomiegesetz 935.11, L-GAV, etc.) sowie die vielfältigen Bewilligungspraktiken. Aber auch relevante Themen wie Ausbildung, Fachkräftemangel gehören zu den A-Themen unseres politischen Engagements. Hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung des Gastgewerbes, der Hotellerie und der Clubbetriebe gilt es auch die Themen Nachhaltigkeit, Innovation und Ressourcen im politischen Blickfeld zu behalten und sich aktiv hierfür in der Legislative des Kanton Zürich einzusetzen. 

Parlamentarische Gruppe «Zürcher Gastfreundschaft»

Aus diesem Grund wurde die parlamentarische Gruppe „Zürcher Gastfreundschaft“ (PG Zürcher Gastfreundschaft) injiziert. Unter dem Leitmotiv will sie sich für optimale, faire und nachhaltig zweckmässige Rahmenbedingungen für das Gastgewerbe einsetzen. In der PG Zürcher Gastfreundschaft haben sich diverse Ratsmitglieder des Kantonsrats Zürich unter dem Dach von Gastro Zürich zusammengeschlossen, welche sich für die vielfältigen Themen rund um das Gastgewerbe interessieren. Die Mitglieder dieser Gruppe politisieren für verschiedene Parteien, was der PG grundsätzlich eine breite Abstützung über die Parteigrenzen hinweg ermöglicht. Die PG Zürcher Gastfreundschaft steht auch zukünftig weiteren gastronahen Ratsmitgliedern des Zürcher Kantonsrats offen.

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Die PG Zürcher Gastfreundschaft Partner

In der PG werden von Gastro Zürich und den Partnerverbänden eruierte Themenfelder sowie vorbereitete politische Vorstösse vorgestellt und präsentiert. Zu den Partnerverbänden gehören die Bar & Club Kommission, die Zürcher Hoteliers sowie Zürich Tourismus. Über die PG-Mitglieder sollen diese Vorstösse in die jeweiligen Fraktionen getragen, argumentativ vertreten und überparteiliche Mehrheiten geschmiedet werden. Die Gruppe übernimmt die Funktion eines «Sounding-Boards» für neue politikrelevante (Gastro-)Themen, die zukünftig zum Einsatz kommen sollen. Dies geschieht zum Beispiel durch Inputreferate zu alltäglichen Erfahrungen von Vertretern der Gastroszene, um Themen zu lancieren und die jeweiligen Sichtweisen darauf zu präsentieren. Die PG wird in regelmässigen Abständen tagen.

Politisieren über die kantonalen Grenzen hinweg 

Gastro Zürich hat es sich zudem zum Ziel gesetzt verstärkt über die Kantonsgrenzen hinweg ihr politisches Netzwerk auszubauen und in Kooperation mit Gastro Suisse auch die Vertreter des Kantons Zürich in Bundesbern für die Verbandanliegen frühzeitig zu sensibilisieren. Dazu ist vorgesehen, dass in regelmässigen Abständen sogenannte Vernetzungsanlässe organisiert werden, um weitere Poltikerinnen und Politiker als «Botschafter» für die Gastfreundschaft im allgemeinen und für die Gastronomie im Speziellen zu gewinnen. 


Engagement bei Wahlen und Abstimmungen 

Sowohl bei kantonalen Wahlen als auch bei gastrorelevanten Abstimmungen engagiert sich Gastro Zürich auch weiterhin. Bisherige Projekte, wie zum Beispiel die etablierte Wahlplattform «Züri wählt», die in Kooperation mit der Bar & Club Kommission sowie des Zürcher Hotelierverbands entstanden ist, werden auch zukünftig in geeigneter Form weitergeführt.