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Die Segmüller Collection setzt auf das Label Fait Maison

Gastro Kanton Zürich / Label Fait Maison
13.01.2026
CW

Mit dem Label Fait Maison setzen Gastronomiebetriebe ein sichtbares Zeichen für Transparenz und handwerkliche Küche. Neu tragen das Roof Garden, das Sablier Rooftop Restaurant & Bar sowie das Restaurant Sonnenberg in Zürich das Label – neben dem bereits seit Anfang 2024 zertifizierten Restaurant Adlisberg.

Die drei Betriebe stehen für moderne Gastronomie auf hohem Niveau: Roof Garden verbindet mediterrane Leichtigkeit mit urbanem Flair, Sablier bietet französisch inspirierte Küche über den Dächern des Flughafens, und der Sonnenberg überzeugt mit klassischer Küche, herzlichem Service und beeindruckender Aussicht.

Fait Maison zählt heute rund 600 Betriebe schweizweit, davon rund 30 im Kanton Zürich. Das Label richtet sich an Betriebe, die ihre Gerichte weitgehend vor Ort mit frischen Zutaten und möglichst ohne industrielle Fertigprodukte zubereiten. Was nicht hausgemacht angeboten wird, ist entsprechend zu deklarieren. Teilnehmende Restaurants profitieren von Sichtbarkeit, Kommunikationsmaterial und einem wachsenden Netzwerk engagierter Küchenprofis, welche die Branche stärken.

Wir haben bei Christian Weber, F&B Manager der Segmüller Gruppe, nachgehakt: 


  • Was hat dich am Label Fait Maison überzeugt?
    Überzeugt hat mich der Grundgedanke, unser Kochhandwerk wieder mehr in den Fokus zu rücken und damit den Kochberuf attraktiver zu gestalten. Immerhin bilden wir in unseren Betrieben Lernende aus und nur ein solides Fundament bietet später die Möglichkeit für kulinarische Bestleistungen.

    Überzeugt hat uns auch, dass die Beratung durch Fait Maison nicht wertend sondern wertschätzend war und uns neue Ansätze aufgezeigt wurden.

  • Hat die Einführung des Labels Veränderungen für euch bewirkt? Wenn ja, welche?
    Der Prozess des Umdenkens hat bei uns durch die Erstbesuche eben erst begonnen. Durch das Analysieren der Speisekarten wurden bereits erste Ideen entwickelt, welche wir beim neuen Angebotswechsel einfliessen lassen werden. Wir sind zum Beispiel dabei, unser Angebot für Kinder anzupassen. Künftig werden Chicken Nuggets durch frisch panierte Pouletbruststreifen ersetzt oder die Fleischbällchen für die Spaghetti werden selbst produziert und direkt mit der Tomatensauce portionenweise als «huusgmachti Convenience» eingefroren. In der Patisserie wird geprüft, ob gekaufte Mürbeteig-Tartelettes durch hausgemachte ersetzt werden. ect.ect.

    Das gezielte Durchleuchten der Angebote in unseren Restaurants war zudem eine perfekte Standortbestimmung und hat uns aufgezeigt, dass ein Grossteil unserer Gerichte heute schon «huusgmacht» sind. Das macht uns stolz und spornt an für die nächsten Schritte.

  • Was erhoffst du dir durch die Zertifizierung «Fait Maison»?
    Ich erhoffe mir eine Sensibilisierung bei den Mitarbeitenden und vor allem bei den Gästen. Ich bin überzeugt davon, dass wir uns künftig nur durch «Huusgmachts» von der immer stärker (und besser) werdenden Convenience-Industrie abheben können. Denn welchen Grund sollten unsere Gäste sonst auch für einen Restaurantbesuch haben, wenn sie das gleiche Produkt bei dem Grossisten ihrer Wahl einkaufen können?

    Selbstverständlich erhoffen wir uns durch die Zusammenarbeit mit «Fait Maison» als Marketinginstrument eine breitere Streuung in einem ständig wachsenden und kritischer werdenden Kundensegment.


«Fait Maison» zertifizierte Betriebe der Segmüller Collection


LabelFaitMaison

Interessiert am Label Fait Maison?

Auf labelfaitmaison.ch findest du die zentralen Informationen inklusive Pflichtenheft und einem online Antragsformular. Zur Klärung von Fragen kannst du dich bei Bettina Tschuor, Key Account & Projekt Managerin, wenden: 044 377 31 85 / info@labelfaitmaison.ch

Zum Pflichtenheft

Übers Label Fait Maison

Lanciert wurde das Label Fait Maison 2017 von GastroSuisse, Slow Food Schweiz, der Schweizer Genusswoche und dem Westschweizer Konsumentenverband (FRC). Die Ziele: hausgemachte Gerichte und damit das Handwerk in der Gastronomie fördern, der Geschmacksvereinheitlichung entgegenwirken, Transparenz für Konsumentinnen und Konsumenten schaffen und regionale wie saisonale Produkte fördern.

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